Shrub – der erfrischende Durstlöscher

Shrub, schon mal gehört?

Auch wenn schon Weihnachtsgebäck in den Regalen der Supermärkte zu finden ist – der Sommer ist noch nicht vorbei! Die nächsten Tage soll es nochmal sonnig und recht warm werden, und viele von euch werden sicher die Möglichkeit nutzen, sich in der Sonne aufzuhalten, auf dem Balkon zu relaxen und einen Drink zu genießen, gerne auch alkoholfrei.

Auf der Suche nach Getränken, die wirklich gut meinen Durst löschen, bin ich eher zufällig auf Shrubs gestoßen. Schrub ist der englische Name für essiggesäuerten Fruchtsirup, in angelsächsischen ländern sehr beliebt, und neuerdings auch eine Zutat für hochklassige Cocktails.

Ein Shrub besteht im wesentlichen aus frischen Früchten, Essig und Zucker ungefähr im Verhältnis 2-1-1. Zugegeben, hört man von Essig als Bestandteil des Sirups, könnten einem die Zweifel kommen. Ich sage nur: einfach ausprobieren! Der Essiggeschmack sorgt für eine gewisse spritzige Säuerlichkeit, ohne im Geschmack zu dominieren.

Hier habe ich eine Variante gefunden, schnell einen leckeren Schrub herzustellen. Anstatt der vorgeschlagenen Alderbeere habe ich Brombeeren genommen.

3 Teile Beeren, hier Brombeeren
1 Teil Essig
1 Teil Zucker

Zubereitung: Die Früchte mit dem Essig in einen Kochtopf geben und erhitzen. Dabei nach und nach den Zucker unterrühren, bis er sich aufgelöst hat. Das Ganze bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen. Der Essig soll beginnen zu schäumen, aber nicht kochen.

Nach 2-3 Minuten den Topf beiseite stellen, und die Füchte mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Noch etwas ziehen lassen, dann die Masse durch ein Sieb streichen.

In eine Flasche abgefüllt hält dieser schnell hergestellte Sirup ein paar Wochen im Kühlschrank. Nun ja, vielleicht auch nicht, denn das schmeckt lecker!

Zum Servieren 50-100 ml des Sirups in einen Krug geben, Eiswürfel hinzufügen, und mit kaltem Mineralwasser auffüllen. Das Verhältnis von Sirup zu Wasser hängt davon ab, wie intensiv und süß ihr euer Getränk haben möchtet.

Dieser Shrub schmeckt eindeutig nicht nur intensiv nach den verarbeiteten Früchten, sondern auch nach dem Essig, ohne dass dieser aber geschmacklich dominiert.

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