Löwenzahnsalat mit Kartoffelvinaigrette

Löwenzahn ist ein echter Frühlingsbote für mich. Er sprießt und gedeiht, während die Nächte noch kalt sind und die Sonne schon des Öfteren die Wiesen erwärmt.

Ein kräftiger Salat aus den leicht bitter schmeckenden Pflanzen kann eine ganze Mahlzeit sein, wenn man genug davon macht und die Vinaigrette etwas mit Kartoffeln und eventuell Speckwürfeln aufpeppt.

Am besten schmeckt der Löwenzahn, wenn die Pflanzen noch recht klein sind, einen Durchmesser von 5-10 Zentimenter haben und die Blütenknospen dabei noch nicht geöffnet sind. Auf Märkten wird er so hin und wieder von alten Bäuerinnen angeboten, die diese Delikatesse selbst gerne genießen. Erntet man den Löwenzahn, so sollte man mit einem scharfen Messer die Pflanze am Wurzelansatz abschneiden, sodass die Pflanze ganz bleibt. Sieht auf dem Teller einfach schöner aus und schmeckt auch.

Ein Wort zum bitteren Geschmack des Löwenzahns. Die Bittertstoffe sind nicht nur gesund, ich finde den Geschmack auch sehr gut und eine Bereicherung in der Küche. Leider wird er oft aus den Pflanzen herausgezüchtet, und so findet man in Geschäften und auf Märkten auch den hellgrünen Löwenzahn, der nicht bitter schmeckt, dafür auch viel von seinem Charakter verloren hat.

 

Die Zubereitung des badischen Originals: Den Löwenzahn gründlich waschen, ausschütteln und auf einem Teller anrichten. Für die Vinaigrette pro Person eine kleine Kartoffel in kleine Würfel schneiden und in einem neutralen Öl bei mittlerer Hitze anbraten. Während die Kartoffeln garen, den Salat mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.

Sobald die Kartoffeln gar sind noch einen Stich Butter pro Portion hinzugeben, und eventuell Speckwürfel, dann alles bräunen lassen. Den Herd ausschalten, und die Kartoffeln mit einem kräftigen Schuss Essig ablöschen. Den Inhalt der Pfanne heiß über den Löwenzahnsalat gießen – et voilá!

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