Kochmesser schleifen

Das ganze Jahr über benutze ich eifrig meine Kochmesser, die sich in einer Bandbreite von sehr gut bis recht ordentlich bewegen. Die Zeit zwischen dem 1. Januar und Dreikönig benutze ich, um sie einmal alle komplett zu schleifen.

Messerschleifen hat etwas Kontemplatives: eine gut geschmiedete Klinge will sorgfältig behandelt werden, und wer sie schleift, möchte nicht verletzt werden. So sind beim Schleifen Gründlichkeit, Langsamkeit und Vorsicht angesagt.

Beim Schleifen lasse ich das vergangene Jahr Revue passieren und ich mache mir Gedanken über das Neue. Ich fasse keine konkreten Vorsätze aber ich denke schon darüber nach, was wohl kommen wird und was ich selbst gerne tun würde. Dabei helfen mir die regelmäßigen Bewegungen beim Schleifen, meine Gedanken auszurichten und vor allem, gemächlich zu denken.

Es soll japanische Messerschmiede geben, die einem Lernenden nach einem Jahr des Übens gnädig konzedieren, das sei ja mal schon ein guter Anfang. 😉

Wie bei den Messern gibt es auch bei der Ausrüstung für das Schleifen preislich keine Grenze nach oben. Wer keine teuren Schleifsteine kaufen will oder kann, dem empfehle ich, einfach mal in seinem Lieblingsrestaurant den Koch zu fragen, womit er seine Messer auf Vordermann bringt. Das Argument, lieber auf ein gutes Messer zu verzichten, und dafür etwas mehr Qualität beim Kauf eines Schleifwerkzeugs einzukaufen leuchtet mir jedoch ein.

Wie dem auch sei, für die Nutzer von guten Messern mit „V“-Klinge und Schleifsteine habe ich jedoch ein informatives, gut verständliches Video Messerschleifen bei Kochmesser.de gefunden.

Bringt Zeit mit, es dauert ca. 32 Minuten, von denen sich jede einzelne wirklich lohnt.

 

 

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