Konservierter Sommer – gebackene Tomaten

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, und damit auch die Tomatensaison. Gerade habe ich zwei Kilogramm sehr reifer heimischer Tomaten auf dem Markt erstanden. Was mache ich damit? Obwohl sich Tomaten bei richtiger Lagerung bis zu zwei Wochen halten, verarbeite ich lieber, was die nächsten Tage nicht verspeist werden kann. Dabei greife ich gerne auf dieses Rezept zurück.

Während die Tomatenquiche der vollreifen, fast schon süß schmeckenden Tomate huldigt, ist dieses Rezept hier ideal für das Haltbarmachen auch von nicht mehr ganz so durchgereiften Restposten und eine schöne Alternative zur klassischen, lange Stunden gekochte Soße nach italienischem Rezept.

Gefunden habe ich es bei Katja Brenners Kaffeebohne. Die Zubereitung ist einfach, die Zutaten sind schlicht, das Ergebnis einfach mal was anderes. Beim Backen geht relativ viel Feuchtigkeit verloren, was nicht nur intensiver schmeckt, sondern auch beim Lagern weniger Platz wegnimmt.

Freunde haben mir gesagt, dass sie heiße Tomatensoße in ausgespülte Twist-off-Gläser abfüllen und an einem dunklen, kühlen Ort bis zu einem halben Jahr aufbewahren. Einwecken nicht nötig. Das versuche ich jetzt auch mal.

Das Rezept:
Tomaten halbieren, Strünke entfernen
mit der Schnittseite nach unten in eine Auflaufform oder ein tiefes Backblech legen
mit Salz und Pfeffer würzen
mit Olivenöl beträufeln
wer will, kann zusätzlich Knoblauchzehen hinzufügen oder Kräuter. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

bei ca 220°C im Ofen 30-40 Minuten backen, oder bis die Tomaten die gewollte Konsistenz erreichen.

Die Tomaten in den Mixer geben und pürieren.

Aufbewahren: im Glas mit Olivenöl bedeckt ein paar Tage im Kühlschrank, portionsweise tiefgefroren – oder gleich genießen.

 

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