Wintergemüse

Wer in diesen Wochen durch die Gemüseabteilung von Discountern oder so manchem Supermarkt geht, bekommt den Eindruck, dass der Winter außer Kürbissen, Möhren, Lauch, Rote Beete und Kartoffeln nicht viel zu bieten hat. Schon anders sieht es in Bioläden aus, oder in den Gemüsekisten, die man im Gemüseabo beziehen kann. Hofläden und dann natürlich die Märkte bieten ebenfalls eine breite Auswahl dessen, was in den kalten Monaten in der Region wächst.

Hier findet man nicht nur mehr als eine Kürbissorte, sondern alte, lange ignorierte Gemüsesarten wie die Pastinake, Butterrübchen, Teltower Rüben, Steckrüben, verschiedene Kohlsorten, Wirsing, Meerettich, den wiederentdeckten Vulkanspargel, Topinambur, Winterspinat, der mit den kräftigeren Blättern und Stengeln, Endivie, und noch viel mehr. Sich umzusehen lohnt wirklich. Die Bäuerinnen geben gerne Auskunft, wenn man mal nicht weiß, was man mit einem bestimmten Gemüse machen kann.
Diese Gemüse versorgen uns im Winter mit den nötigen Vitaminen und Nährstoffen. So enthält die Steckrübe zum Beispiel einen hohen Anteil an Vitamin C und Calzium und etwa halb so viele Kohlehydrate, wie die Kartoffel.
Die Zubereitung kann zwischen einfach und rustikal bis elegant liegen, je nachdem, worauf man gerade Lust hat. In den nächsten Wochen findet ihr hier also ab und zu Rezepte für diese Gemüse.

Der Tipp für heute: verwendet doch mal bei Kartoffelbrei oder Kartoffelgratin ein Drittel Butterrübchen. Der Kartoffelbrei wirkt fluffiger und schmeckt etwas frischer durch die leichte Schärfe der Rübchen. Im Kartoffelgratin schmeckt man die Rübchen als eigenständiges Gemüse heraus, das ist auch sehr fein und mal was anderes.

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3 Kommentare zu Wintergemüse

  1. cookkooc sagt:

    Butterrübchen hab ich noch nie ausprobiert – werd ich aber diese Woche mal kaufen und Deinen Tipp mit dem Kartoffelpüree beherzigen!

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