Kalte Gurkensuppe

Zur Zeit gibt es Gurken im Überfluss. In allen Größen lachen sie dich am Marktstand an. Für heiße Tage gibt es ein einfaches und schnell zuzubereitendes Rezept für eine erfrischende kalte Suppe.

Zutaten für 4 Personen

3-4 große Salatgurken
250 ml Yoghurt
172 Bund Dill
Salz und Pfeffer zum Abschmecken.

Zubereitung:

Die Gurken der Länge nach halbieren und die Kerne entfernen. Dann die Gurke in Stücke schneiden und mit dem Pürierstab oder dem Mixer pürieren. Dabei den Yoghurt langsam dazugeben. Wenn diese Mixtur die gewünschte Konsistenz erreicht hat, mit Salz und Pfeffer abschmecken und den gehackten Dill hinzugeben.

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Mal ein Veggietag? – Gedünstete Gurke in Dill mit Kräuteromelette und Salzkartoffeln

War der Veggietag bei seiner Einführung noch ein Aufreger, vor allem bei den Hardcore-Fleischessern, hat er sich mittlerweile in vielen Restaurants und am Familienesstisch ohne großes Tamtam etabliert.

Ein  Gemüse, das hierzulande selten warm zubereitet wird, ist die Salatgurke. Gurke in Dill ist schnell und einfach zubereitet. Als Hauptakteurin auf dem Teller neben einem Kräuteromelette und am besten mehlig kochenden Salzartoffeln ist dieses Gemüse ein Genuß! Wer möchte, peppt sein Omelette noch mit gebratenen Pfifferlingen auf. Alle Zutaten gibt es derzeit superfrisch auf dem Markt.

Auf dem ganzen Weg der Zubereitung gibt es immer ein paar Varianten, die man einfach nach Gusto ausprobieren kann. Man schält die Gurke also ganz, oder in Streifen, oder eben gar nicht. Man halbiert dann die Gurke und entfernt die Kerne. Manche ziehen es vor, die Kerne drin zu lassen, um am Ende mehr Flüssigkeit zu haben. Dann schneidet man die Gurkenhälften oder die ganz gebliebene Gurke in Stücke zwischen 1 und 2 cm.

Während man nacheinander all diese Entscheidungen trifft hat man schon mal eine halbe gewürfelte Zwiebel in wenig Butter angedünstet (oder auch mehr, wenn man das mag). Sobald die Zwiebeln glasig sind, gibt man die Gurke dazu und würzt mit Salz und Pfeffer. Die Gurkenstückchen sollten alle mal in der Butter gewendet worden sein, bevor das Ganze mit Gemüsebrühe abgelöscht wird. Wieviel Gemüsebrühe, das hängt davon ab, wieviel Soße man am Ende haben möchte. Einfach mutig sein, und ausprobieren!

Hat man sich beim Würzen gegen Salz entschieden, kann die Brühe jetzt etwas kräftiger sein. Die Brühe unter sporadischem Rühren etwas einkochen lassen, dabei werden die Gurken auch leicht glasig. Etwa einen Esslöffel gehackten frischen Dill dazugeben, bei getrocknetem Dill nur einen halben Löffel, und noch etwas bei schwacher Hitze ziehen lassen, dann servieren. Die „viel-Butter“-Fraktion kann auch gerne noch einen Schuss Sahne oder saure Sahne zugeben und nochmal kurz an den Siedepunkt bringen.

Versteht sich wohl von selbst, dass die mehligen Kartoffeln dazu da sind, am Ende die Soße aufzutitschen 😉

Guten Appetit!

 

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Löwenzahnsalat mit Kartoffelvinaigrette

Löwenzahn ist ein echter Frühlingsbote für mich. Er sprießt und gedeiht, während die Nächte noch kalt sind und die Sonne schon des Öfteren die Wiesen erwärmt.

Ein kräftiger Salat aus den leicht bitter schmeckenden Pflanzen kann eine ganze Mahlzeit sein, wenn man genug davon macht und die Vinaigrette etwas mit Kartoffeln und eventuell Speckwürfeln aufpeppt.

Am besten schmeckt der Löwenzahn, wenn die Pflanzen noch recht klein sind, einen Durchmesser von 5-10 Zentimenter haben und die Blütenknospen dabei noch nicht geöffnet sind. Auf Märkten wird er so hin und wieder von alten Bäuerinnen angeboten, die diese Delikatesse selbst gerne genießen. Erntet man den Löwenzahn, so sollte man mit einem scharfen Messer die Pflanze am Wurzelansatz abschneiden, sodass die Pflanze ganz bleibt. Sieht auf dem Teller einfach schöner aus und schmeckt auch.

Ein Wort zum bitteren Geschmack des Löwenzahns. Die Bittertstoffe sind nicht nur gesund, ich finde den Geschmack auch sehr gut und eine Bereicherung in der Küche. Leider wird er oft aus den Pflanzen herausgezüchtet, und so findet man in Geschäften und auf Märkten auch den hellgrünen Löwenzahn, der nicht bitter schmeckt, dafür auch viel von seinem Charakter verloren hat.

 

Die Zubereitung des badischen Originals: Den Löwenzahn gründlich waschen, ausschütteln und auf einem Teller anrichten. Für die Vinaigrette pro Person eine kleine Kartoffel in kleine Würfel schneiden und in einem neutralen Öl bei mittlerer Hitze anbraten. Während die Kartoffeln garen, den Salat mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.

Sobald die Kartoffeln gar sind noch einen Stich Butter pro Portion hinzugeben, und eventuell Speckwürfel, dann alles bräunen lassen. Den Herd ausschalten, und die Kartoffeln mit einem kräftigen Schuss Essig ablöschen. Den Inhalt der Pfanne heiß über den Löwenzahnsalat gießen – et voilá!

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Petersilienwurzelsüppchen

Die Petersilienwurzel gehört seit ein paar Jahren wieder zum Standardrepertoire jeden Bauernmarktes, der etwas auf sich hält. Im Prinzip handelt es sich um die Wurzel des nicht geernteten und ausgewachsenen Petersilienkrauts. Und so schmeckt sie auch intensiv nach Petersilie. Ein eleganter Suppengang für ein schönes Adventsmenü!

Für vier Personen werden benötigt: 500 gr Petersilienwurzel, 100 gr süße Sahne, Salz, Pfeffer, Muskatnuss.
Die Wurzeln schälen, würfeln und mit einer Prise Salz in Wasser garen. Die noch heißen Wurzeln in den Mixer geben, die Sahne dazugeben und pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Das ergibt eine ziemlich dicke und sämige Suppe. Wer sie noch etwas verdünnen möchte kann noch vom Kochwasser dazugeben, oder statt Sahne etwas mehr Milch untermischen.

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Süß-scharfe Erdnusssoße

Wer eine weitere Anregung möchte, wie man Gemüse eine schmackhafte Begleitung geben kann, dem empfehle ich diese einfach herzustellende Soße. Sie schmeckt besonders gut zu gedünsteten oder im Backofen gegarten Kürbis, Mohrrüben, Lauch, und gebackenen Auberginenscheiben.

1 kleingehackte Schalotte, 1 EL Erdnussöl oder Sonnenblumenkernöl, ¼ TL Cayennepfeffer oder gemahlene Chilies, ½ TL geriebener frischer Ingwer, 1 reife zermatschte Banane, 100 ml Tomatensaft, 50 ml Aprikosensaft, 2 EL Erdnussbutter, Salz

Die Schalotte im Öl glasig dünsten, dann den Cayennepfeffer, Ingwer und die Banane dazugeben. Das ganze ca. 5 Minuten unter Rühren leicht köcheln lassen. Die Säfte dazugeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluß die Erdnussbutter dazugeben, mit Salz abschmecken und auf einem Stövchen warmhalten. Wer möchte, kann auch gehackte geröstete Erdnüsse untermischen. Inzwischen gibt es die ja auch ohne Fett im Ofen geröstet.

Im Kühlschrank lässt sich die Soße ungefähr drei Wochen aufbewahren – wenn davon was übrigbleibt ;-).

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